Seit der grossen Militärreform im Jahre 1432 (2011 nChr.) werden die Streitkräfte des Naufalitischen Reiches als Imperiale Streitkräfte bezeichnet. Die Militärreform vereinigte alle militärischen Organisationen der in Imperiale Provinzen umgewandelten Sultanate und Emirate mit den Streitkräften des Islams, welche zuvor primär vom Sultanat Dschamal gestellt wurden. Damit konnte eine allgemeine Wehrpflicht im ganzen Empire und eine einheitliche Finanzierung eingeführt werden.
 

Den Imperialen Streitkräfte stehen über mehr als 800'000 Soldaten, zahlreiche Hochseeschiffe und in unbekanntem Umfang auch B- und C-Waffen zur Verfügung. Der Auftrag der Streitkräfte ist der Schutz des Empire, des Kalifen und seiner Dynastie sowie der Muslime überall auf der Welt. Entsprechend bemühen sich die Streitkräfte ihre globalen Einsatzmöglichkeiten auszubauen. Im Falle eines Angriffs auf das Empire stehen dem Kalifen Millionen von Kriegern zur Verfügung, da er dann den Dschihad ausrufen würde, wozu nur er befugt ist. Zahlreiche Stämme sind bis heute bewaffnet und berufen sich immernoch auf ihre kriegerischen Traditionen. Sie und zahllose andere Muslime würden die Gemeinde des Propheten als Mudschahedin verteidigen bis zu ihrem ehrenvollen Tod.
 

Obschon die Imperialen Streitkräfte dem Oberbefehl des Kalifen unterstellt sind, liegt die eigentliche Führung beim Wesir für Krieg, dessen Wesirat auf dem Kalif-Rashid-Stützpunkt ausserhalb von Hadiqa untergebracht ist. Auf Grund der Form des Stützpunktes wird in Bezug auf das Wesirat für Krieg oft auch einfach vom "Muthamman" (Achteck) gesprochen.