Imperiale Provinz Punien

Landesname: Muhafaza  al-Finikiyya
Landessprache: Hochnabitisch
Landeshauptstadt:  Iskandariyya (2.6 Mio.)
Landesfläche: 111.561,2 km²
Einwohner: 13,3 Millionen
Einwohnerdichte: 119,2 E/km²
Hauptreligionen Sunnitischer Islam (70%), Orthodoxes Christentum (14%), Nusairiyun (6%), Katholisches Christentum (5%), Schiitischer Islam (3%), Drusen (2%)




Beschreibung:

Die Imperiale Provinz Punien liegt im äußersten Westen des Empire und gilt als eines der weltoffensten Länder des Dar as-Salam. Dies lässt sich neben der Randlage auf eine äußerst wechselvolle Geschichte zurückführen, die auf seine Lage als Knotenpunkt im Handel zwischen der nabitischen Halbinsel und dem harnarischen Festland zurückgehen. So ist es kaum verwunderlich, dass trotz blutigster Kreuzzüge und heftigen Missionsbestrebungen sich Händler unterschiedlichster Herkunft und Konfession sich in Punien niederließen und so zum unvergleichbar westgewandten Charakter des Gebietes beitrugen und die Bildung von kosmopolitanen Metropolen wie der Hauptstadt Iskandariyya beitrugen.

Die ehemalige Dynastie des Landes sind die Ababwiden unter dem Sultan Ali XIV., denen im 18. Jahrhundert die Einigung Puniens erzwang, indem sie die unterschiedlichen Stammesfürsten und sergischen Beys vertrieben. Ihre Popularität verdanken sie in jüngerer Zeit vor allem der von ihnen betriebenen Westöffnung und der faktischen Säkularisierung des Rechtswesens. Sie regierten vor allem gestützt auf die konfessionellen Minderheiten und die Stadtbevölkerung. Im Zuge der grossen Staatsreformen des Empire wurden allerdings auch die Ababwiden auf Grund ihrer Passivität abgesetzt und Punien zur Imperialen Provinz erklärt.