Sultanat Dschamal
| Landesname: | Saltanat al-Dschamal |
| Amtssprache: | Nabitisch |
| Hauptstadt: | Hadiqa (2.3 Mio.) |
| Staatsform: | Erbmonarchie |
| Sultan: | Al-Hakim II. |
| Fläche: | 968'538 km² |
| Einwohner: | 67.8 Millionen |
| Einwohnerdichte: | 70 E/km² |
| Hauptreligionen: | Hanbalitischer Islam (87%), Hanafitischer Islam (12%) |
Beschreibung:
Im Zentrum des Empire gelegen bildet Sultanat Dschamal das grösste Land des Reiches, sowohl an den Einwohnern, als auch an der Fläche gemessen. Es bildet das Herzland des Reiches, ist Sitz desselben und wird von dergleichen Dynastie regiert. Dschamal ist ein Land der Gegensätze, herrschen in den einen Städten wie Mekka (1.5 Mio.) oder Markaz (3.7 Mio.) streng wahabitische Regeln, so gelten die Küstengebiete um Sabah (4.8 Mio.) und Fina Mazra'a (1.9 Mio.) an der Nordküste als eher liberal, wo Verstösse gegen die Scharia weniger streng gehandet werden und gewisse Zwänge nicht gelten.
Seit Jahrzehnten geben die streng gläubigen Wahabiten den Ton im Sultanat an und dulden eine Lockerung des islamischen Gesetzes nur in den Sonderwirtschaftszonen, wo sich auch Ausländer gänzlich frei bewegen können. Die Gesellschaft gilt in religiöser Hinsicht als konservativ, allerdings werden die technischen Errungenschaften des Westens durchaus geschätzt und genützt. So befindet sich die Küstenstadt Sabah seit gut dreissig Jahren in einem beständigen Wirtschaftsboom, der die Downtown der Stadt zu einem der modernsten Orte der Welt werden liess. Gleichzeitig sind Orte wie Mekka für Ausländer (Nicht-Muslime) Sperrgebiet, trotzdem hat auch hier ein Aufschwung eingesetzt.
Obschon ein Parlament und auch eine Regierung existiert, gelten beide Institutionen als stark von der Kalifenfamilie und ihnen nahe stehenden Gruppierungen beeinflusst. Die über fünftausend Prinzen der Dynastie leben im ganzen Land und bekleiden oft Schlüsselpositionen im Militär, in der Verwaltung und in der Wirtschaft. Auch wenn die Dynastie durch die Verwendung ihrer Ölmilliarden für die Modernisierung verantwortlich ist, so setzt sie sich auf der anderen Seite für eine rigorose Durchsetzung des Scharia-Rechtssystems und die Einhaltung der islamischen Gebote ein.