Obschon die meisten Einwohner des Empire Nabitisch sprechen, gibt es auch noch zahlreiche andere gesprochene Sprachen im Kalifat, wie etwa Französisch*, die ebenfalls semitische Sprache Hebräisch und Koptisch. Da es auf diesem Gebiet keine Erhebungen gibt, ist unklar wieviele Sprecher die nichtnabitischen Sprachen umfassen, man kann jedoch davon ausgehen dass jeder ständige Einwohner Nabitisch, die Sprache des Korans, als Mutter- oder Zweitsprache spricht.

 

Nabitisch ist entsprechend die Hauptsprache des Empire und, wenn auch nicht auf Reichsebene, in einigen Gliedstaaten als offizielle Amtssprache festgehalten. Trotzdem ist es nicht selbstverständlich, dass sich eine Person aus dem Westen mit einer Person aus dem Osten des Empire unterhalten kann, denn es gibt starke regionale Dialektunterschiede. Die grössten sind das Punische-Nabitisch (auch Alexandrinisch genannt) und das Kasphische-Nabitisch, wobei letzteres die grösste Untergruppe des Nabitisch darstellt. Die gesamte Literatur, sowohl Bücher als auch Zeitungen, wie auch das Heilige Buch des Korans, sind in Hochnabitisch verfasst, welches auch an allen Schulen gelehrt wird.

 

Französisch ist auf Grund der kolonialen Vergangenheit der Westküste des Empire erste Fremdsprache an allen Schulen und wird oft als Verkehrssprache im Umgang mit Ausländern benützt. Vorallem in Kasphien, Punien und Rafidayn werden auch zahlreiche französische Wörter in der nabitischen Alltagssprache verwendet, ein Brauch der mehr und mehr auch auf das restliche Kalifat überschwappt. So wird das Reich im offiziellen Sprachgebrauch oft auch auf Französisch schlicht als "Das Empire" bezeichnet. Ausländer begehen oft den Fehler, diesen Begriff in Bezug auf das Kalifat mit albernischer Aussprache zu verwenden.

 

Hebräisch wird ausschliesslich von der jüdischen Minderheit gesprochen, welche im ganzen Empire vereinzelt, und in Kasphien und Punien verstärkt anzutreffen ist. Ausser an Hochschulen und Universitäten wird Hebräisch nur an den jüdischen Bildungseinrichtungen unterrichtet. Genau wie Nabitisch gilt auch Hebräisch als Sprache des Buches.

 

Die dritte solche Sprache, als Sprache des Christentums, bildet das Koptische. Es wird heute nur noch von der christlichen Minderheit in Kasphien und der orthodoxen Kirche verwendet. Bis zur Eroberung Kashpiens durch die frühen Kalifen galt Koptisch im christlichen Mithridatenreich am Melas als Amtssprache. Der Papst und Patriarch des oberen und unteren Melas (so der offizielle Titel des Oberhauptes der orthodoxen Kirche in Kasphien) gibt jährlich ein Buch mit den korrekten Begriffen für moderne Gegenstände, wie etwa Mobilfunktelefone, heraus um die Sprache frei von fremden Einflüssen zu halten.

 

(*Platzhalter für die micronationale Bezeichnung)