Das wichtigste Volk auf der nabitischen Halbinsel sind die Nabiten. Sie dominieren in allen Verwaltungseinheiten des Empires und halten alle Macht in ihren Händen. Denn grössten Teil der Nichtnabiten stellen Ausländer, meist Gastarbeiter, oft aus Renzia oder Nerica, welche jedoch von jeglicher politischen Macht und in gewissen Sultanaten, etwa in Dschamal, auch von der sozialen Fürsorge ausgenommen sind. Da die Minderheitenpolitik bisher Sache der einzelnen Sultanate und Emirate ist, gibt es noch kein zentrales Register für ethnische Minderheiten. Ob sich dies in den Imperialen Provinzen ändern wird, wird sich noch zeigen.
Eine Unterscheidung gibt es lediglich nach Religionszugehörigkeit, so gibt es einen kleinen Anteil an Christen (Kopten) in Finikiyya (Punien) und in Qatays (Kasphien). Weiter gibt es grosse schiitische Minderheiten in al-Asifa und in Rafidayn sowie eine kleine Gruppe von Drusen in Finikiyya. Während in Dschamal Nichtmuslime eine Kopfsteuer bezahlen müssen und sich nur in den Sonderwirtschaftszonen frei bewegen dürfen, sind in al-Asifa Ausländer so gut wie gar nicht anzutreffen und in Qatays, welches bis vor kurzem eine laizistische Republik war, geniessen sie dieselben Freiheiten wie der Rest der Bevölkerung.