Auch in Bezug auf die Flora ist das Empire ein Land der Kontraste. Während die Wüste fast vegetationslos ist, erblühen die Küstenstreifen im Süden und Südosten sowie die Einzugsgebiete der drei Hauptströme des Landes in üppigem Grün. Schwere, vom renzianischen Ozean kommende Wolken, lassen hier ihr lebenspendendes Wasser auf die Küsten- und Gebirgsregionen des Reiches nieder, so dass sich hier nicht nur die Bevölkerung konzentriert, sondern auch die Vegetation. Dies führt dazu, dass auch hier immer mehr natürliche Vegetation der Ausbreitung der Siedlungs- und Landwirtschaftsgebiete zum Opfer fällt. Bewusst wird versucht, dies durch die Gewinnung von fruchtbarem Land am Rande der Wüste wieder wettzumachen. In gewissen Gebieten jedoch versucht man primär, die Ausbreitung der Wüste aufzuhalten, anstatt ihr Land abzuringen.

Vorallem Dattelpalmen sind beliebte Nutzpflanzen im ganzen Reich, jedoch wachsen sie auch in freier Natur, sofern genüngend Wasser vorhanden ist. Während in weiten Gebieten des Reiches, wenn überhaupt, nur Dornengewächse und kleine Bäume zur natürlichen Vegetation zählen, so sind die mit viel Regen gesegneten Küsten Hamadans mit einer nahe zu subtropischen Vegetation versehen, was sich natürlich auch in der Fauna bemerkbar macht.

Das ganze Reich ist auch in Bezug auf die Fauna reich gesegnet, doch auch hier gibt es starke regionale Unterschiede. Während man in Qatays stolz ist auf die Kasphische Kobra und die Melas-Krokodile, lobt man rund um das Assad-Gebirge die wenigen verbliebenen Löwen Südharnars. Sie stehen, ebenso wie die letzten Tiger in Hamadan, unter dem besonderen Schutz des Kalifen. Bekantner als diese vom Aussterben bedrohten Tiere sind jedoch der Nabitische Falke, die Schakale, die Gazellen und die Hyänen, welche in allen Gebieten rund um die namenlose Wüste vorkommen. Vorallem Einheimische, aber auch einige Touristen aus dem Ausland, entdecken die grossen Korallenriffe vor der süddschamalischen Küste in letzter Zeit als Teil der nabitischen Flora und so finden immer mehr Tauchausflüge statt. Auf Grund des starken Schiffsverkehrs in demselben Gebiet sind die Riffe jedoch stark von der Umweltzerstörung bedroht.