Der Süden Harnars bildet eine Halbinsel, genannt Nabitische Halbinsel. Tektonisch betrachtet bildet sie gleichzeitig die nabitische Platte, welche sich langsam nach Südwesten Richtung Nerica schiebt. Die Elysischen Berge im Süden der Halbinsel sind Folgeerscheinungen der Subduktion unter die nericanische Platte, so dass der südliche Küstenstreifen aus der Perspektive der Tektonik bereits in Nerica liegt.

Die Nabitische Halbinsel birgt eine der grössten Wüsten der Welt, deren Bild oft direkt mit dem Empire assoziert wird. Die Namenlose, wie diese Wüste im Zentrum der Halbinsel von den Nabiten genannt wird, nimmt aber nur einen Teil der Fläche ein. Im Westen heisst es oft, die Nabiten lieben die Wüste. Doch eigentlich lieben die Nabiten Gärten und Wasser. Kein Wunder also, dass grosse Teile der Bevölkerung an der Küste oder an den als Lebensadern fungierenden Flüssen leben. Im Norden bilden der Thetis und der Arax ein fruchtbares Zweistromland, welches räumlich durch das zentrale Ararat-Gebirge vom resten der Halbinsel abgegrenzt wird. Im Südwesten fällt der Melas ins Auge, diesen langen Strom an dem die Pharaonen einst ihre Pyramiden errichteten. Er entspringt in de Elysische Bergen (Al-Dschibal al-Dschinah), welche fast die ganze Südküste beherrschen und das mächtigste Massiv des Reiches bilden. Dieser Gipfellinie folgend ist im äussersten Südosten der Halbinsel das kleine "Tigerklauen"-Gebirge zu finden, Heimat der letzten Hamadan-Tiger. Im Norden der Halbinsel ragt das Assad-Gebirge (Löwen-Gebirge) empor.